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Modellbahner Daniel stellt sich vor: Aus welchen Gründen ist er von analog auf digital umgestiegen?

Modellbahner Daniel stellt sich vor

Ich heiß Daniel und bin Mitte 30. Zur Modellbahn bin ich wie viele von Euch durch meinen Vater und meinen großen Bruder gekommen. Seit dem ich Denken kann bin ich mit dem Modellbahn Virus infiziert.
Mein Vater und mein Bruder hatten damals zwei Anlagen in der Spur TT und dieser Spur bin ich treu geblieben, bis auf eine kurze Zeit.
Ich konnte gerade so auf die Eisenbahnplatte schauen und war begeistert, dass die Züge von allein fahren. Natürlich wollte man als Kind die Züge anfassen und damit „Spielen“ und dadurch ging auch einiges kaputt, sehr zum Ärger meines Vaters und Bruders.
Schimpfen oder ähnliches konnten sie nicht wirklich, da meine Mutter immer meinte „ Ihr seit selbst schuld, wenn ihr den kleinen mitnimmt“
Kurzer Hand brachte mir mein Vater meine eigne Modellbahn mit nach Hause, diese war natürlich nicht TT sondern H0 ( kurze Auszeit).
Diese fand ich als Kleiner langweilig, der Zug fuhr nicht von allein, keine Landschaften usw.
Also wurde gebettelt was das zeug her gab und die Beiden haben mich mit einer gewissen Distanz schauen lassen. So bin ich damit verwachsen.

Warum Umsteigen von analog auf digital?

Ursprünglich war ich, wie fast jeder analoge Bahner. Mein Traum war schon immer ein großes BW zu haben.
Als ich dann aber vor Jahren in Dresden auf der Messe war und dort die 18 201 mit Sound hörte, war ich Hin und Weg und hatte entschieden auf das digitale Zeitalter umzusteigen.
Da ich mittlerweile aber schon einige Loks hatte, ging das Problem los.
Ein Händler baute mir eine Lok um und als ich den Preis erfuhr dachte ich, das muss ich selber hinbekommen.
Ein Bekannter zeigte mir auf einem TT Treffen, wie man Decoder einlötet und was aus analogen Loks entfernt werden muss, welche noch kein Steckplatz besitzen.

Umbau analog auf digital

Eigentlich ist es ganz einfach: Bei analogen Loks der Spur TT, die noch keinen Steckplatz besitzen müssen die Drosseln und Kondensatoren entfernt werden. Die Kabel vom Decoder sind immer Gleich anzulöten (Lok in Fahrtrichtung vorn ) Gleis Links/ Schwarzes Kabel, Gleis Rechts/ Rotes Kabel, Graues Kabel/ Motor Links, Oranges Kabel/ Motor Rechts, Weißes Kabel/ Licht vorn, Gelbes Kabel/ Licht hinten )

Also fing ich an meine Loks umzubauen. Von analog auf digital in Spur TT.
Da ich mir aber neue Herausforderung suchte, fing ich an Sound in meine Loks einzusetzen und schließlich auch den Dampfloks, die Triebwerksbeleuchtung aus 0402 Smds zu montieren. Mittlerweile schaffe ich es selbst mit „kleinen“ Glaskuppeln. Nach und nach vertiefte ich mich mit der Materie und baute immer mehr an meinen Loks eigenständig herum. Ich ging meinem Interesse nach und wollte nicht mehr nur die Standard Loks modifizieren (Freie Griffstangen, Passende Beleuchtung usw.), sondern fing an aus einer Entwurfszeichnung einer 3. Kriegslok zu bauen. Es gab lediglich eine Zeichnung von der 46 001. Hier ist das Endprodukt zu sehen:


Für meinen späteren Fahrbetrieb befindet sich zur Zeit, das Erste Segment im Bau.
Dies beheimatet ein Rundhaus, wo es noch zwei Gebäude in Berlin gibt.
Die Innenliegende Drehscheibe, wird später digital betrieben und verfügt über Kleinigkeiten, wie wechselseitige Signale, Licht und Sound.

Wer mehr von meiner Aktivitäten sehen möchte unter „Modelle eines verrückten Männchens in Spur TT“ findet man so einiges. Hier ein paar Eindrücke:

 

 

 

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